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Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

Archiv

Tag: Sicherheit

Mit dem neuesten Update des beliebten E-Mail Client mozilla Thunderbird werden wieder ein paar Sicherheitslücken geschlossen und somit wird das Empfangen und Versenden von elektronischer Post wieder etwas sicherer.

Das aktuellste Update auf Version 2.0.0.16 steht wie üblich zum Download bereit, alternativ wird der Patch über die in Thunderbird integrierte Update-Funktion eingespielt.

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Auf einem von TippingPoint ins Leben gerufenen Hacker-Wettbewerb auf der CanSecWest sind ein Windows-, Linux- und MacOS-System gegeneinander angetreten.

Nach gerade mal 2 Minuten war das MacBook Air gehackt und Unbefugte hatten Zugriff auf das System. Hierbei hat man sich eine bereits an Apple gemeldet aber noch nicht behobene Sicherheitslücke im Safari-browser zu nutze gemacht.

Die beiden anderen Systeme Windows Vista mit Service Pack 1 und Ubuntu 7.10 wurden nicht gehackt.

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Wer an seinem Breitband-Anschluß WLAN betreibt, sollte sein Netzwerk und den Zugang in das Internet umbedingt gegen den Mißbrauch durch Dritte absichern.

Laut einem Bericht von Onlinekosten.de hat das OLG Düsseldorf entschieden, dass der Internetzugangs-Inhaber für, über seinen Anschluß, begangene Rechtsverletzungen zu haften hat, sofern dieser die zumutbaren Sicherungsmaßnahmen unterlassen hat.

Die Urteilsbegründung: “Der Anschlussinhaber habe mit seinem Anschluss eine Gefahrenquelle geschaffen, die nur er überwachen könne. Objektiv gesehen habe er es Dritten ermöglicht, sich hinter seiner Person zu verstecken und im Schutze der von ihm geschaffenen Anonymität ohne Angst vor Entdeckung ungestraft Urheberrechtsverletzungen begehen zu können.”

Hier ein paar Tipps zum Absichern Ihres Breitbandzuganges bzw. WLAN:
Allgemeine Konfiguration:

  • Standardpasswort ändern
    Bei der Konfiguration von WLAN/Router/Modem unbedingt das Passwort für den Administrationszugang auf das Gerät ändern.
  • Remotekonfiguration deaktivieren
    Verbieten Sie die Konfiguration Ihrer Geräte über das Internet, denn dort sitzen die Bösen! So sollte die Administrationsansicht für die Remotekonfiguration aussehen:
    remotecontrol.jpg
  • Lokale Konfiguration beschränken
    Reduzieren Sie die Konfiguration Ihrer Geräte über das eigene Netzwerk auf ein Minimum, z.B. nur Web-Oberfläche und nur von einer bestimmten IP-Adresse bzw. MAC-Adresse. Dies bietet wiederum zusätzliche Sicherheit.

WLAN-Konfiguration:

  • SSID nicht übermitteln
    Üblicherweise erzählen WLAN Access-Points überall herum wie die Kennung eines Funknetzwerkes heisst, welches durch sie verwaltet wird. Stopfen Sie Ihrem WLAN Access-Point das Plappermaul. Sachen, die man nicht sehen kann erregen weniger Interesse, als sichtbare Dinge.
  • Zugangskontrolle via MAC-Adresse
    Bestimmen Sie selbst, welche MAC-Adressen (eindeutige Kennzeichnung jedes Netzwerkadapters) sich mit Ihrem WLAN Access Point verbinden darf und welche nicht. Dies bietet zwar keinen 100% Schutz, denn MAC-Adressen lassen sich mit geeigneter Software faken, aber jedes Stückchen Sicherheit hilft.
  • Verschlüsselung des Funkverkehrs
    Hierbei sollten Sie sich nicht mit WEP begnügen, sondern gleich auf den derzeit sichersten Standard WPA2 setzen. Heutige WLAN-Adapter bzw. -Netzwerkkarten sollten diesen beherrschen, bei älteren Geräten sieht es da schon schlechter aus.

100% Schutz gibt es nicht. Mit genügend Aufwand läßt sich alles umgehen, aber machen Sie es den Bösen Buben nicht zu einfach ;)
In der Hoffnung die Welt etwas sicherer gemacht zu haben …

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Microsoft hat gestern wieder zum Patchday gerufen. Unter anderem wurden in den Internet Explorer Versionen 5,6 und 7 und Windows 2000,XP, 2003 Server und Vista diverse Sicherheitslöcher gestopft. Des weiteren wurde auch das Service Pack 1 für Office 2007 veröffentlicht.

Eine detaillierte Auflistung der Sicherheitslücken und betroffenen Programme findet Ihr hier.

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Dann könnte das Produkt Gigabank von der Firma FAST LTA AG etwas für Euch sein. Hier wird Euch 1GB Online-Speicher zur Sicherung von Daten für 5 Jahre kostenlos angeboten. Bei Bedarf von mehr Speicherplatz kann einem ebenfalls geholfen werden, natürlich gegen Aufpreis.

Einfach und unkompliziert
Ich hab mich da mal angemeldet und die Windows-Software installiert und muss sagen, dass alles sehr intuitiv und einfach zu bedienen ist. Der Client arbeitet im Hintergrund und kann einzelne Dateien und auch komplette Verzeichnisse im Online-Speicher ablegen. Der Zugriff ist auch über eine Weboberfläche möglich.

Versehentliches Löschen unmöglich
Wird eine Datei gelöscht landet diese im Papierkorb des Onlinespeichers und dieser kann NICHT gelöscht werden. Die Online-Hilfe nennt hierzu das WORM-Prinzip (Write Once Read Many). Erst nach Ablauf des Depotzeitraumes von 5 Jahren kann man diese Daten löschen.

Dämlich oder Absicht?
Es wird zwar eine Verschlüsselung auf AES-256 ebenfalls angeboten. Diese wird jedoch nur über den Client angeboten, lädt man sich über den Browser die zuvor über den Client verschlüsselt hochgeladenen Daten herunter sind diese immer noch verschlüsselt und unbrauchbar. Fazit: Bei Verschlüsselung nur über die Client-Software zu gebrauchen. Nun bin ich nur noch am Überlegen welche Daten ich meinem Datensafe anvertraue…

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