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Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

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Tag: PPPoE

Um eine, von der Provider-Software unabhängige, Einwahl ins das Internet vorzunehmen benötig man unter Windows 7 keinerlei zusätzliche Treiber, denn Windows 7 bringt (ebenso wie Windows XP und Windows Vista) alle Treiber für eine so genannte manuelle Breitbandverbindung (auch BBV genannt) schon mit.
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Ihr könnt mit Eurem Debian Linux-System keine PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen und findet in Euren Logfiles bzw. mit plog ein PAP authentication failed oder Remote message: Request Denied? Dies ist das Äquivalent zum DFÜ-Fehler 691 unter Windows: Der Benutzername und/oder das Passwort ist ungültig.

In diesem Fall hilft in der Regel eine Korrektur des Benutzernamens bzw. des Passwortes. Mit einem Editor Eurer Wahl (z.B. vi, joe) öffnet Ihr die Dateien in denen diese Informationen abgelegt sind.

  • Der Benutzername ist unter /etc/ppp/peers/dsl-provider zu finden. In der Zeile beginnend mit User steht in Anführungszeichen der Benutzername, welchen das System für die Verbindung verwendet. Vergleicht diesen, mit den Daten, die Ihr von Eurem Provider erhalten habt. Sind die unterschiedlich muss hier korrigiert werden.
  • Das Kennwort ist in der Datei /etc/ppp/pap-secrets eingetragen. Sucht die Zeile in der sich Euer Benutzername befindet (z.B. “username@provider.de” * “passwort”) und vergleicht das Passwort ebenfalls mit den Daten vom Provider.

Solltet Ihr Euren Benutzernamen in /etc/ppp/peers/dsl-provider korrigiert haben, denkt daran den Benutzernamen in der Datei /etc/ppp/pap-secrets ebenfalls zu berichtigen.
Ist alles korrekt eingegeben testet mit pon dsl-provider und einem plog ob es nun geklappt hat.

Wichtig: Bei Benutzernamen und Kennwörtern umbedingt auf Groß- und Kleinschreibung achten! Ein kleines L geht schnell mal als eine 1 durch. Im Zweifelsfall einfach probieren oder beim Provider anrufen.

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Eine Breitbandverbindung unter Linux einzurichten ist kein Hexenwerk. Die Art und Weise ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich. Ausserdem spielt die Benutzeroberfläche ebenfall eine gewisse Rolle. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Linux-Installation ohne grafische Benutzeroberfläche unter Debian Etch v4.0r3.

Vorausgesetzt das System ist korrekt installiert, die Netzwerkkarte im System eingebunden und die Pakete ppp und pppoeconf sind bereits installiert bzw. liegen als Pakete auf dem Installationsmedium vor kann man sich direkt an die Arbeit machen:
Schritt 1: Nachdem man sich als root an dem System angemeldet hat werden durch den Consolen-Befehl apt-get install ppp pppoeconf die erforderlichen Pakete installiert (Das Installationsmedium griffbereit halten).

Schritt 2: Ist die Installation der Pakete abgeschlossen geben wir am Prompt pppoeconf ein und die Konfiguration startet. Im folgenden Fenster sollte zumindest die Netzwerkkarte aufgelistet sein, die mit dem Modem verbunden ist. In diesem Fall einfach mit JA bestätigen.

Schritt 3: Nun sucht das System nach dem DSL-Modem an der Netzwerkkarte. Ist die Suche abgeschlossen geht es mit Schritt 4 weiter.

Schritt 4: pppoeconf modifiziert die Daten in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider und möchte von uns die Erlaubnis haben. Mit JA geht es weiter.

Schritt 5: Da wir Quick & Dirty ins Internet wollen bestätigen wir das Fenster der Üblichen Optionen mit JA.

Schritt 6: Hier wird der Benutzername für die Verbindung in das Internet eingegeben. In der Regel solltet Ihr diese Daten von Eurem Provider erhalten haben. Der Benutzername ist in der Regel nach dem Muster benutzername@provider.xx aufgebaut, ist aber von Provider zu Provider unterschiedlich. Mit OK geht es weiter.

Schritt 7: Nun wird das zum Benutzernamen gehörige Kennwort eingegeben. Achtung: Die Eingabe erfolgt im Klartext! Mit OK geht es weiter.

Schritt 8: Der Provider übergibt bei der Einwahl gewöhnlich DNS-Adressen an den Client, also hier mit JA bestätigen.

Schritt 9: Wir wollen es Quick & Dirty also JA. Der Interessierte kann das Finetuning später noch erledigen.

Schritt 10: Soll die PPPoE Verbindung direkt mit dem Start des Systems automatisch aufgebaut werden ist an dieser Stelle mit JA zu antworten, andernfalls einfach NEIN auswählen.

Schritt 11: Die Konfiguration ist soweit abgeschlossen und wir bekommen angeboten direkt mit dem Internet verbunden zu werden. Fertig :)

Breitbandverbindung starten und beenden?
Das System hält für die Steuerung der Breitbandverbindung ein paar Skripte bereit:

  • pon dsl-provider – Der Befehl baut die DSL-Verbindung auf
  • poff – Der Befehl trennt die bestehende DSL-Verbindung
  • plog – zeigt die letzten paar Log-Zeilen des pppd, somit lässt sich kontrollieren ob der Verbindungsaufbau bzw. -abbau funktioniert hat
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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit StartEinstellungenDFÜ-Netzwerk.

Schritt 2: Mit einem Rechtsklick auf die Breitbandverbindung das Kontextmenu öffnen und Eigenschaften auswählen.

Schritt 3: Auf den Kartenreiter Netzwerk gehen und auf TCP/IP-Einstellungen klicken.

Schritt 4: Mit einem Klick auf Namensserveradressen festlegen lassen sich die Felder beschreiben. Nun tragen wir unsere DNS-Server (maximal 2) unter Primärer und Sekundärer DNS ein (Die Werte hier sind fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung). Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit einem Rechtsklick auf das Symbol Netzwerkumgebung auf dem Windows-Desktop und wählen aus dem Kontextmenu Eigenschaften aus.

Schritt 2: Den Kartenreiter Identifikation auswählen und Computernamen merken bzw. mit STRG + C in die Zwischenablage kopieren.

Schritt 3: Zurück auf den Kartenreiter Konfiguration gehen. In der Liste Die Folgenden Netzwerkkomponenten sind installiert wählen wir den Eintrag TCP/IP -> xyz aus (darauf achten, dass es sich um die gewünschte Netzwerkkarte handelt) und klicken auf Eigenschaften.

Schritt 4: Den Kartenreiter DNS-Konfiguration auswählen und mit einem Klick auf DNS aktivieren lassen sich anschließend die Felder beschreiben. Unter Host tragen wir nun den Computernamen ein bzw. holen Ihn mit STRG+V aus der Zwischenablage zurück.
Unter Suchreihenfolge für DNS-Server tragen wir die IP-Adressen der DNS-Server ein und klicken auf Hinzufügen. Dieser Vorgang lässt sich mehrmals wiederholen, in der Regel reichen 2 DNS-Server vollkommen aus. Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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