Laut dem ehemaligen Microsoft-Mitarbeiter Jesper Johansson kann das Service Pack 3 für Windows XP auf AMD-Systemen zu Problemen führen.
Zum einen sind HP-Rechner mit AMD-Prozessoren betroffen.
Golem.de beschreibt in seinem Artikel was in diesem Fall zu tun ist:
Um das System wieder zum Laufen zu bekommen, muss man den Rechner im abgesicherten Modus hochfahren und dann den Intel-Treiber deaktivieren, indem “sc config intelppm start= disabled” aufgerufen wird. Alternativ kann der Treiber über die Wiederherstellungskonsole von Windows XP abgeschaltet werden, indem “disable intelppm” ausgeführt wird. Der dritte Weg geht über eine WinPE-Disk: Dann muss der Treiber in der Registry deaktiviert werden, die dafür notwendigen Schritte beschreibt Johansson in seinem Blog-Beitrag. Nach der Abschaltung des Intel-Treibers sollte das System wieder einwandfrei starten.
Bei AMD-Systemen, in denen das Asus-Mainboard A8N32-SLI Deluxe zum Einsatz kommt, stürzt der Rechner, nach erfolgter Installation von SP3, mit einer Fehlermeldung beim Neustart ab. Laut Johanssons soll schon das simple Einstecken eines USB-Sticks vor dem Hochfahren des Rechners das Problem umgehen.
Ob Microsoft das Service Pack 3 für Windows XP nochmals aktualisiert ist unklar.