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Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

Archiv

Tag: DSL

Fehler 691: Die Remoteverbindung wurde verweigert, weil die angegebene Kombination aus Benutzername und Kennwort nicht erkannt wird oder das ausgewählte Authentifizierungsprotokoll nicht für den RAS-Server zulässig ist.

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Um eine, von der Provider-Software unabhängige, Einwahl ins das Internet vorzunehmen benötig man unter Windows 7 keinerlei zusätzliche Treiber, denn Windows 7 bringt (ebenso wie Windows XP und Windows Vista) alle Treiber für eine so genannte manuelle Breitbandverbindung (auch BBV genannt) schon mit.
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… ist nicht immer gleich der Anbieter dafür verantwortlich. Hier erfahrt Ihr, wie man mit wenigen Handgriffen testen kann, ob der Verursacher der Störung nicht in der eigenen Wohnung sizt.

Problem: DSL-Signal kommt nicht am Modem an bzw. das Signal bricht immer wieder ab

Bei einem regulären DSL-Anschluss bekommt man von seinem Anbieter einen Splitter und ein Modem. Der Splitter dient als Frequenzweiche und “splittet” das auf der Leitung liegende Signal in DSL und Telefonie auf. Das reine DSL-Signal wird dann mittels Kabel an das Modem weitergeleitet. Wenn man jedoch zwischen der Telefondose und dem Splitter oder sogar zwischen Splitter und Modem eigene Kabel verwendet oder die mitgelieferten Kabel verlängert hat, kann hier schon der Fehlerteufel liegen. Lösung: Splitter und Modem nur mit den mitgelieferten Kabeln anschliessen und prüfen ob der Fehler weiterhin besteht. Sollten mehrere Telefondosen verfügbar sein,testet Ihr am besten immer an der Haupt-TAE.

Problem: Bei Telefonaten bricht das DSL-Signal ab und synchronisiert sich dann erneut.

Alle verwendeten Telefone, Faxe, Anrufbeantwortet etc. müssen am Splitter betrieben werden. Gibt es Geräte, die noch an weiteren vorhandenen Telefondosen eingesteckt sind kann es zu dem oben genannten Störungen kommen. Lösung: Geräte, die an Telefondosen eingesteckt sind an denen der Splitter und das DSL-Modem nicht angeschlossen ist freimachen. Eine eventuell vorhandene externe Klingel kann ebenfalls bei Anrufen für DSL-Abbrüche verantwortlich sein, also externe Klingel demontieren und testen ob es nun klappt.

Sollte alles nicht helfen bleibt immer noch der Anruf beim Anbieter.

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Eine Breitbandverbindung unter Linux einzurichten ist kein Hexenwerk. Die Art und Weise ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich. Ausserdem spielt die Benutzeroberfläche ebenfall eine gewisse Rolle. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Linux-Installation ohne grafische Benutzeroberfläche unter Debian Etch v4.0r3.

Vorausgesetzt das System ist korrekt installiert, die Netzwerkkarte im System eingebunden und die Pakete ppp und pppoeconf sind bereits installiert bzw. liegen als Pakete auf dem Installationsmedium vor kann man sich direkt an die Arbeit machen:
Schritt 1: Nachdem man sich als root an dem System angemeldet hat werden durch den Consolen-Befehl apt-get install ppp pppoeconf die erforderlichen Pakete installiert (Das Installationsmedium griffbereit halten).

Schritt 2: Ist die Installation der Pakete abgeschlossen geben wir am Prompt pppoeconf ein und die Konfiguration startet. Im folgenden Fenster sollte zumindest die Netzwerkkarte aufgelistet sein, die mit dem Modem verbunden ist. In diesem Fall einfach mit JA bestätigen.

Schritt 3: Nun sucht das System nach dem DSL-Modem an der Netzwerkkarte. Ist die Suche abgeschlossen geht es mit Schritt 4 weiter.

Schritt 4: pppoeconf modifiziert die Daten in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider und möchte von uns die Erlaubnis haben. Mit JA geht es weiter.

Schritt 5: Da wir Quick & Dirty ins Internet wollen bestätigen wir das Fenster der Üblichen Optionen mit JA.

Schritt 6: Hier wird der Benutzername für die Verbindung in das Internet eingegeben. In der Regel solltet Ihr diese Daten von Eurem Provider erhalten haben. Der Benutzername ist in der Regel nach dem Muster benutzername@provider.xx aufgebaut, ist aber von Provider zu Provider unterschiedlich. Mit OK geht es weiter.

Schritt 7: Nun wird das zum Benutzernamen gehörige Kennwort eingegeben. Achtung: Die Eingabe erfolgt im Klartext! Mit OK geht es weiter.

Schritt 8: Der Provider übergibt bei der Einwahl gewöhnlich DNS-Adressen an den Client, also hier mit JA bestätigen.

Schritt 9: Wir wollen es Quick & Dirty also JA. Der Interessierte kann das Finetuning später noch erledigen.

Schritt 10: Soll die PPPoE Verbindung direkt mit dem Start des Systems automatisch aufgebaut werden ist an dieser Stelle mit JA zu antworten, andernfalls einfach NEIN auswählen.

Schritt 11: Die Konfiguration ist soweit abgeschlossen und wir bekommen angeboten direkt mit dem Internet verbunden zu werden. Fertig :)

Breitbandverbindung starten und beenden?
Das System hält für die Steuerung der Breitbandverbindung ein paar Skripte bereit:

  • pon dsl-provider – Der Befehl baut die DSL-Verbindung auf
  • poff – Der Befehl trennt die bestehende DSL-Verbindung
  • plog – zeigt die letzten paar Log-Zeilen des pppd, somit lässt sich kontrollieren ob der Verbindungsaufbau bzw. -abbau funktioniert hat
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Wer gerne wissen möchte, ob in seinem Vorwahlgebiet DSL ohne einen Telekomanschluss möglich ist wird beim Verfügbarkeitscheck von Computer BILD fündig. Hier wird anhand der Ortsvorwahl eine Liste der dort verfügbaren DSL-Anbieter ausgegeben, bei denen es sich nicht um sogenanntes Telekom-Resale handelt. Leider erfolgt hier kein Vergleich der einzelnen Angebote, so daß man gezwungen wird die Liste “von Hand” durch zuarbeiten. Um bei den jeweiligen Anbietern einen Verfügbarkeitstest durchzuführen könnt Ihr auch hier nachschauen.

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