Ihr könnt mit Eurem Debian Linux-System keine PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen und findet in Euren Logfiles bzw. mit plog ein PAP authentication failed oder Remote message: Request Denied? Dies ist das Äquivalent zum DFÜ-Fehler 691 unter Windows: Der Benutzername und/oder das Passwort ist ungültig.
In diesem Fall hilft in der Regel eine Korrektur des Benutzernamens bzw. des Passwortes. Mit einem Editor Eurer Wahl (z.B. vi, joe) öffnet Ihr die Dateien in denen diese Informationen abgelegt sind.
- Der Benutzername ist unter /etc/ppp/peers/dsl-provider zu finden. In der Zeile beginnend mit User steht in Anführungszeichen der Benutzername, welchen das System für die Verbindung verwendet. Vergleicht diesen, mit den Daten, die Ihr von Eurem Provider erhalten habt. Sind die unterschiedlich muss hier korrigiert werden.
- Das Kennwort ist in der Datei /etc/ppp/pap-secrets eingetragen. Sucht die Zeile in der sich Euer Benutzername befindet (z.B. “username@provider.de” * “passwort”) und vergleicht das Passwort ebenfalls mit den Daten vom Provider.
Solltet Ihr Euren Benutzernamen in /etc/ppp/peers/dsl-provider korrigiert haben, denkt daran den Benutzernamen in der Datei /etc/ppp/pap-secrets ebenfalls zu berichtigen.
Ist alles korrekt eingegeben testet mit pon dsl-provider und einem plog ob es nun geklappt hat.
Wichtig: Bei Benutzernamen und Kennwörtern umbedingt auf Groß- und Kleinschreibung achten! Ein kleines L geht schnell mal als eine 1 durch. Im Zweifelsfall einfach probieren oder beim Provider anrufen.
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