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Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

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Kategorie: Breitbandverbindung

Eine Breitbandverbindung unter Linux einzurichten ist kein Hexenwerk. Die Art und Weise ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich. Ausserdem spielt die Benutzeroberfläche ebenfall eine gewisse Rolle. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Linux-Installation ohne grafische Benutzeroberfläche unter Debian Etch v4.0r3.

Vorausgesetzt das System ist korrekt installiert, die Netzwerkkarte im System eingebunden und die Pakete ppp und pppoeconf sind bereits installiert bzw. liegen als Pakete auf dem Installationsmedium vor kann man sich direkt an die Arbeit machen:
Schritt 1: Nachdem man sich als root an dem System angemeldet hat werden durch den Consolen-Befehl apt-get install ppp pppoeconf die erforderlichen Pakete installiert (Das Installationsmedium griffbereit halten).

Schritt 2: Ist die Installation der Pakete abgeschlossen geben wir am Prompt pppoeconf ein und die Konfiguration startet. Im folgenden Fenster sollte zumindest die Netzwerkkarte aufgelistet sein, die mit dem Modem verbunden ist. In diesem Fall einfach mit JA bestätigen.

Schritt 3: Nun sucht das System nach dem DSL-Modem an der Netzwerkkarte. Ist die Suche abgeschlossen geht es mit Schritt 4 weiter.

Schritt 4: pppoeconf modifiziert die Daten in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider und möchte von uns die Erlaubnis haben. Mit JA geht es weiter.

Schritt 5: Da wir Quick & Dirty ins Internet wollen bestätigen wir das Fenster der Üblichen Optionen mit JA.

Schritt 6: Hier wird der Benutzername für die Verbindung in das Internet eingegeben. In der Regel solltet Ihr diese Daten von Eurem Provider erhalten haben. Der Benutzername ist in der Regel nach dem Muster benutzername@provider.xx aufgebaut, ist aber von Provider zu Provider unterschiedlich. Mit OK geht es weiter.

Schritt 7: Nun wird das zum Benutzernamen gehörige Kennwort eingegeben. Achtung: Die Eingabe erfolgt im Klartext! Mit OK geht es weiter.

Schritt 8: Der Provider übergibt bei der Einwahl gewöhnlich DNS-Adressen an den Client, also hier mit JA bestätigen.

Schritt 9: Wir wollen es Quick & Dirty also JA. Der Interessierte kann das Finetuning später noch erledigen.

Schritt 10: Soll die PPPoE Verbindung direkt mit dem Start des Systems automatisch aufgebaut werden ist an dieser Stelle mit JA zu antworten, andernfalls einfach NEIN auswählen.

Schritt 11: Die Konfiguration ist soweit abgeschlossen und wir bekommen angeboten direkt mit dem Internet verbunden zu werden. Fertig :)

Breitbandverbindung starten und beenden?
Das System hält für die Steuerung der Breitbandverbindung ein paar Skripte bereit:

  • pon dsl-provider – Der Befehl baut die DSL-Verbindung auf
  • poff – Der Befehl trennt die bestehende DSL-Verbindung
  • plog – zeigt die letzten paar Log-Zeilen des pppd, somit lässt sich kontrollieren ob der Verbindungsaufbau bzw. -abbau funktioniert hat
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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit Start und klicken uns dann weiter durch ProgrammeZubehörKommunikationDFÜ-Netzwerk.

Schritt 2: Rechtsklick auf das Symbol der Breitbandverbindung und im Kontextmenu Eigenschaften auswählen.

Schritt 3: Auf den Kartenreiter Servertypen gehen und auf TCP/IP-Einstellungen klicken.

Schritt 4: Mit einem Klick auf Namensserveradressen festlegen lassen sich die Felder beschreiben. Nun tragen wir unsere DNS-Server (maximal 2) unter Primärer und Sekundärer DNS ein (Die Werte hier sind fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung). Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit StartEinstellungenDFÜ-Netzwerk.

Schritt 2: Mit einem Rechtsklick auf die Breitbandverbindung das Kontextmenu öffnen und Eigenschaften auswählen.

Schritt 3: Auf den Kartenreiter Netzwerk gehen und auf TCP/IP-Einstellungen klicken.

Schritt 4: Mit einem Klick auf Namensserveradressen festlegen lassen sich die Felder beschreiben. Nun tragen wir unsere DNS-Server (maximal 2) unter Primärer und Sekundärer DNS ein (Die Werte hier sind fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung). Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit StartEinstellungenNetzwerk- und DFÜ-Verbindungen.

Schritt 2: Im Fenster der Netzwerk- und DFÜ-Verbindungen klicken wir mit der rechten Maustaste auf die entsprechende Verbindung (LAN-Verbindung, drahtlose Netzwerkverbindung oder die manuelle Breitbandverbindung, je nach Bedarf) um das Kontextmenu zu öffnen, hier Eigenschaften auswählen. Bei einer Breitbandverbindung ist zusätzlich noch auf den Kartenreiter Netzwerk zu klicken.

Schritt 3: Es öffnet sich das Fenster Eigenschaften von LAN-Verbindung (oder Breitbandverbindung bzw. Drahtlose Verbindung). In der Liste Aktivierte Komponenten werden von dieser Verbindung verwendet wählen wir den Eintrag Internetprotokoll (TCP/IP) aus und klicken auf Eigenschaften.

Schritt 4: Mit Klick auf Folgende DNS-Serveradressen verwenden lassen sich anschließend die Felder beschreiben:
(Die DNS-Server sind fiktiv und sollen es nur veranschaulichen)

  • Bevorzugter DNS-Server: Die IP-Adresse des DNS-Servers den Ihr primär verwenden wollt.
  • Alternativer DNS-Server: Sollte der bevorzugte DNS-Server nicht erreichbar sein wird diese Adresse verwendet. Man kann das Feld auch leer lassen aber hat dann Probleme sollte der primäre DNS mal ausfallen.

Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit dem Windows-Symbol, einem Rechtsklick auf Netzwerk und wählen im Kontextmenu Eigenschaften aus.

Schritt 2: Es öffnet sich das Fenster vom Netzwerk- und Freigabecenter. Nun einfach auf Netzwerkverbindungen verwalten klicken.

Schritt 3: Im Fenster der Netzwerkverbindungen klicken wir mit der rechten Maustaste auf die Breitbandverbindung um das Kontextmenu zu öffnen, hier Eigenschaften auswählen.

Schritt 4: Den Kartenreiter Netzwerk anklicken, in der Liste Diese Verbindung verwendet folgende Komponenten wählen wir den Eintrag Internetprotokoll Version 4(TCP/IPv4) aus und klicken auf Eigenschaften.

Schritt 5: Mit Klick auf Folgende DNS-Serveradressen verwenden lassen sich anschließend die Felder beschreiben:
(Die DNS-Server sind fiktiv und sollen es nur veranschaulichen)

  • Bevorzugter DNS-Server: Die IP-Adresse des DNS-Servers den Ihr primär verwenden wollt.
  • Alternativer DNS-Server: Sollte der bevorzugte DNS-Server nicht erreichbar sein wird diese Adresse verwendet. Man kann das Feld auch leer lassen aber hat dann Probleme sollte der primäre DNS mal ausfallen.

Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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