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Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

Archiv

Kategorie: Breitbandverbindung

iPhone-Nutzer können Surfen, Chatten, eMailen usw. aber manchmal ist es erforderlich unterwegs mit dem Notebook online zu kommen. Was tun wenn kein WLAN in der nähe ist und man keinen UMTS-Stick parat hat?

Mit dem iPhone “kein” Problem, zumindest mit der richtigen Software.

Ich habe einiges ausprobiert, vieles hat funktioniert aber war im Handling zu umständlich. Die ultimative Lösung habe ich in PDAnet von June Fabrics gefunden.

Die Installation auf dem iPhone erfolgt via Cydia (iPhone Jailbreak vorausgesetzt) absolut unkompliziert. Für Windows gibt es einen Client, dessen Installation ebenfalls problemlos verlief. Nachdem das iPhone via USB mit dem Notebook verbunden ist brauch man nur noch das Tray-Symbol vom Client Doppelklicken und die Verbindung ins Internet steht. Eine WLAN-Verbindung zwischen iPhone und Notebook ist ebenfalls möglich erfordert aber eine Einrichtung. Eine gut verständliche Anleitung ist ebenfalls bei June Fabrics zu bekommen.

Fazit
Wer mit seinem Notebook über das iPhone online gehen möchte sollte den 14-Tage Trial von PDAnet nutzen und wird anschliessend überzeugt sein. Ich habs mir gekauft und bereue keinen Cent.

Vorteile:

  • USB-Unterstützung unter Windows
  • keine Proxy-Verbindung
  • iPhone-Applikationen können parallel genutzt werden

Nachteile:

  • kostenpflichtig (29 USD)
  • iPhone muss “jailbroken” sein
  • Share/Bookmark

… ist nicht immer gleich der Anbieter dafür verantwortlich. Hier erfahrt Ihr, wie man mit wenigen Handgriffen testen kann, ob der Verursacher der Störung nicht in der eigenen Wohnung sizt.

Problem: DSL-Signal kommt nicht am Modem an bzw. das Signal bricht immer wieder ab

Bei einem regulären DSL-Anschluss bekommt man von seinem Anbieter einen Splitter und ein Modem. Der Splitter dient als Frequenzweiche und “splittet” das auf der Leitung liegende Signal in DSL und Telefonie auf. Das reine DSL-Signal wird dann mittels Kabel an das Modem weitergeleitet. Wenn man jedoch zwischen der Telefondose und dem Splitter oder sogar zwischen Splitter und Modem eigene Kabel verwendet oder die mitgelieferten Kabel verlängert hat, kann hier schon der Fehlerteufel liegen. Lösung: Splitter und Modem nur mit den mitgelieferten Kabeln anschliessen und prüfen ob der Fehler weiterhin besteht. Sollten mehrere Telefondosen verfügbar sein,testet Ihr am besten immer an der Haupt-TAE.

Problem: Bei Telefonaten bricht das DSL-Signal ab und synchronisiert sich dann erneut.

Alle verwendeten Telefone, Faxe, Anrufbeantwortet etc. müssen am Splitter betrieben werden. Gibt es Geräte, die noch an weiteren vorhandenen Telefondosen eingesteckt sind kann es zu dem oben genannten Störungen kommen. Lösung: Geräte, die an Telefondosen eingesteckt sind an denen der Splitter und das DSL-Modem nicht angeschlossen ist freimachen. Eine eventuell vorhandene externe Klingel kann ebenfalls bei Anrufen für DSL-Abbrüche verantwortlich sein, also externe Klingel demontieren und testen ob es nun klappt.

Sollte alles nicht helfen bleibt immer noch der Anruf beim Anbieter.

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Ihr könnt mit Eurem Debian Linux-System keine PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen und findet in Euren Logfiles bzw. mit plog ein PAP authentication failed oder Remote message: Request Denied? Dies ist das Äquivalent zum DFÜ-Fehler 691 unter Windows: Der Benutzername und/oder das Passwort ist ungültig.

In diesem Fall hilft in der Regel eine Korrektur des Benutzernamens bzw. des Passwortes. Mit einem Editor Eurer Wahl (z.B. vi, joe) öffnet Ihr die Dateien in denen diese Informationen abgelegt sind.

  • Der Benutzername ist unter /etc/ppp/peers/dsl-provider zu finden. In der Zeile beginnend mit User steht in Anführungszeichen der Benutzername, welchen das System für die Verbindung verwendet. Vergleicht diesen, mit den Daten, die Ihr von Eurem Provider erhalten habt. Sind die unterschiedlich muss hier korrigiert werden.
  • Das Kennwort ist in der Datei /etc/ppp/pap-secrets eingetragen. Sucht die Zeile in der sich Euer Benutzername befindet (z.B. “username@provider.de” * “passwort”) und vergleicht das Passwort ebenfalls mit den Daten vom Provider.

Solltet Ihr Euren Benutzernamen in /etc/ppp/peers/dsl-provider korrigiert haben, denkt daran den Benutzernamen in der Datei /etc/ppp/pap-secrets ebenfalls zu berichtigen.
Ist alles korrekt eingegeben testet mit pon dsl-provider und einem plog ob es nun geklappt hat.

Wichtig: Bei Benutzernamen und Kennwörtern umbedingt auf Groß- und Kleinschreibung achten! Ein kleines L geht schnell mal als eine 1 durch. Im Zweifelsfall einfach probieren oder beim Provider anrufen.

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Eine Breitbandverbindung unter Linux einzurichten ist kein Hexenwerk. Die Art und Weise ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich. Ausserdem spielt die Benutzeroberfläche ebenfall eine gewisse Rolle. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Linux-Installation ohne grafische Benutzeroberfläche unter Debian Etch v4.0r3.

Vorausgesetzt das System ist korrekt installiert, die Netzwerkkarte im System eingebunden und die Pakete ppp und pppoeconf sind bereits installiert bzw. liegen als Pakete auf dem Installationsmedium vor kann man sich direkt an die Arbeit machen:
Schritt 1: Nachdem man sich als root an dem System angemeldet hat werden durch den Consolen-Befehl apt-get install ppp pppoeconf die erforderlichen Pakete installiert (Das Installationsmedium griffbereit halten).

Schritt 2: Ist die Installation der Pakete abgeschlossen geben wir am Prompt pppoeconf ein und die Konfiguration startet. Im folgenden Fenster sollte zumindest die Netzwerkkarte aufgelistet sein, die mit dem Modem verbunden ist. In diesem Fall einfach mit JA bestätigen.

Schritt 3: Nun sucht das System nach dem DSL-Modem an der Netzwerkkarte. Ist die Suche abgeschlossen geht es mit Schritt 4 weiter.

Schritt 4: pppoeconf modifiziert die Daten in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider und möchte von uns die Erlaubnis haben. Mit JA geht es weiter.

Schritt 5: Da wir Quick & Dirty ins Internet wollen bestätigen wir das Fenster der Üblichen Optionen mit JA.

Schritt 6: Hier wird der Benutzername für die Verbindung in das Internet eingegeben. In der Regel solltet Ihr diese Daten von Eurem Provider erhalten haben. Der Benutzername ist in der Regel nach dem Muster benutzername@provider.xx aufgebaut, ist aber von Provider zu Provider unterschiedlich. Mit OK geht es weiter.

Schritt 7: Nun wird das zum Benutzernamen gehörige Kennwort eingegeben. Achtung: Die Eingabe erfolgt im Klartext! Mit OK geht es weiter.

Schritt 8: Der Provider übergibt bei der Einwahl gewöhnlich DNS-Adressen an den Client, also hier mit JA bestätigen.

Schritt 9: Wir wollen es Quick & Dirty also JA. Der Interessierte kann das Finetuning später noch erledigen.

Schritt 10: Soll die PPPoE Verbindung direkt mit dem Start des Systems automatisch aufgebaut werden ist an dieser Stelle mit JA zu antworten, andernfalls einfach NEIN auswählen.

Schritt 11: Die Konfiguration ist soweit abgeschlossen und wir bekommen angeboten direkt mit dem Internet verbunden zu werden. Fertig :)

Breitbandverbindung starten und beenden?
Das System hält für die Steuerung der Breitbandverbindung ein paar Skripte bereit:

  • pon dsl-provider – Der Befehl baut die DSL-Verbindung auf
  • poff – Der Befehl trennt die bestehende DSL-Verbindung
  • plog – zeigt die letzten paar Log-Zeilen des pppd, somit lässt sich kontrollieren ob der Verbindungsaufbau bzw. -abbau funktioniert hat
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Im Fall von Arcor und der Youporn-Zensur hat man gesehen, was ein DNS-Server, der die Anfragen falsch beantwortet um dem Kunden den Zugang zu bestimmten Diensten zu verweigern, bewirken kann. Dies läßt sich jedoch mit einem Alternativen DNS-Server umgehen.

Schritt 1: Wir beginnen mit Start und klicken uns dann weiter durch ProgrammeZubehörKommunikationDFÜ-Netzwerk.

Schritt 2: Rechtsklick auf das Symbol der Breitbandverbindung und im Kontextmenu Eigenschaften auswählen.

Schritt 3: Auf den Kartenreiter Servertypen gehen und auf TCP/IP-Einstellungen klicken.

Schritt 4: Mit einem Klick auf Namensserveradressen festlegen lassen sich die Felder beschreiben. Nun tragen wir unsere DNS-Server (maximal 2) unter Primärer und Sekundärer DNS ein (Die Werte hier sind fiktiv und dienen nur der Veranschaulichung). Alles ausgefüllt werden die Werte mit OK übernommen. Fertig!

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