Zum Inhalt springen

Doktor DSL

Der Arzt, dem das Modem vertraut.

Archiv

Tag: Linux

Ubuntu GNU/Linux - Das umfassende Handbuch, aktuell zu Ubuntu 10.04 LTS Lucid Lynx

Galileo Computing bietet sein 1104 Seiten starkes Buch Ubuntu GNU/Linux von Marcus Fischer als kostenlose HTML-Version zum online und auch offline (als Download) schmökern an. Das Handbuch beschäftigt sich mit der aktuellen Version von Ubuntu 10.04 LTS Lucid Lynx.
Wer sich also schon immer mal mit Linux beschäftigen wollte, sich aber bisher nicht getraut hat findet in diesem Werk einen Begleiter sowohl bei den ersten Schritten der Installation als auch bei späteren Dingen wie Programmierung, Virtualisierung, Netzwerk und Co.

Die Version zum online lesen findet Ihr hier, wer doch lieber ofline lesen möchte muss sich das fast 35MB große ZIP-Archiv von hier runterladen. Freunde von gedruckten Büchern können die gebundene Ausgabe inkl. 2 DVD’s für 39,90 € hier bestellen.

  • Share/Bookmark

Wer noch mit einem veraltetem Browser wie z.B dem Internet Explorer 6 im Web unterwegs ist wird entweder ausgesperrt oder bekommt einen Warnhinweise und die darzustellende Webseite sieht einfach nur schrottig aus.

Abhilfe schafft hier nur ein neuer Browser. Die Wahl des Browser ist natürlich in erster Linie abhängig vom verwendeten Betriebssystem (OS), den technischen Raffinessen des jeweiligen Browsers und dem persönlichen Gusto.

Die “Platzhirsche” unter den Browsern sind derzeit:

Ich hab momentan meinen persönlichen Favoriten im Google Chrome gefunden, denn er ist wirklich sauschnell und durch geschickte Anordnung von Tab-Leiste und Status-Leiste sehe ich auf meinem Netbook am meisten von der Seite ohne auf Vollbild-Ansicht umzustellen.

  • Share/Bookmark

Ihr könnt mit Eurem Debian Linux-System keine PPPoE-Verbindung zum Provider aufbauen und findet in Euren Logfiles bzw. mit plog ein PAP authentication failed oder Remote message: Request Denied? Dies ist das Äquivalent zum DFÜ-Fehler 691 unter Windows: Der Benutzername und/oder das Passwort ist ungültig.

In diesem Fall hilft in der Regel eine Korrektur des Benutzernamens bzw. des Passwortes. Mit einem Editor Eurer Wahl (z.B. vi, joe) öffnet Ihr die Dateien in denen diese Informationen abgelegt sind.

  • Der Benutzername ist unter /etc/ppp/peers/dsl-provider zu finden. In der Zeile beginnend mit User steht in Anführungszeichen der Benutzername, welchen das System für die Verbindung verwendet. Vergleicht diesen, mit den Daten, die Ihr von Eurem Provider erhalten habt. Sind die unterschiedlich muss hier korrigiert werden.
  • Das Kennwort ist in der Datei /etc/ppp/pap-secrets eingetragen. Sucht die Zeile in der sich Euer Benutzername befindet (z.B. “username@provider.de” * “passwort”) und vergleicht das Passwort ebenfalls mit den Daten vom Provider.

Solltet Ihr Euren Benutzernamen in /etc/ppp/peers/dsl-provider korrigiert haben, denkt daran den Benutzernamen in der Datei /etc/ppp/pap-secrets ebenfalls zu berichtigen.
Ist alles korrekt eingegeben testet mit pon dsl-provider und einem plog ob es nun geklappt hat.

Wichtig: Bei Benutzernamen und Kennwörtern umbedingt auf Groß- und Kleinschreibung achten! Ein kleines L geht schnell mal als eine 1 durch. Im Zweifelsfall einfach probieren oder beim Provider anrufen.

  • Share/Bookmark

Eine Breitbandverbindung unter Linux einzurichten ist kein Hexenwerk. Die Art und Weise ist von Distribution zu Distribution unterschiedlich. Ausserdem spielt die Benutzeroberfläche ebenfall eine gewisse Rolle. In diesem Beispiel handelt es sich um eine Linux-Installation ohne grafische Benutzeroberfläche unter Debian Etch v4.0r3.

Vorausgesetzt das System ist korrekt installiert, die Netzwerkkarte im System eingebunden und die Pakete ppp und pppoeconf sind bereits installiert bzw. liegen als Pakete auf dem Installationsmedium vor kann man sich direkt an die Arbeit machen:
Schritt 1: Nachdem man sich als root an dem System angemeldet hat werden durch den Consolen-Befehl apt-get install ppp pppoeconf die erforderlichen Pakete installiert (Das Installationsmedium griffbereit halten).

Schritt 2: Ist die Installation der Pakete abgeschlossen geben wir am Prompt pppoeconf ein und die Konfiguration startet. Im folgenden Fenster sollte zumindest die Netzwerkkarte aufgelistet sein, die mit dem Modem verbunden ist. In diesem Fall einfach mit JA bestätigen.

Schritt 3: Nun sucht das System nach dem DSL-Modem an der Netzwerkkarte. Ist die Suche abgeschlossen geht es mit Schritt 4 weiter.

Schritt 4: pppoeconf modifiziert die Daten in der Datei /etc/ppp/peers/dsl-provider und möchte von uns die Erlaubnis haben. Mit JA geht es weiter.

Schritt 5: Da wir Quick & Dirty ins Internet wollen bestätigen wir das Fenster der Üblichen Optionen mit JA.

Schritt 6: Hier wird der Benutzername für die Verbindung in das Internet eingegeben. In der Regel solltet Ihr diese Daten von Eurem Provider erhalten haben. Der Benutzername ist in der Regel nach dem Muster benutzername@provider.xx aufgebaut, ist aber von Provider zu Provider unterschiedlich. Mit OK geht es weiter.

Schritt 7: Nun wird das zum Benutzernamen gehörige Kennwort eingegeben. Achtung: Die Eingabe erfolgt im Klartext! Mit OK geht es weiter.

Schritt 8: Der Provider übergibt bei der Einwahl gewöhnlich DNS-Adressen an den Client, also hier mit JA bestätigen.

Schritt 9: Wir wollen es Quick & Dirty also JA. Der Interessierte kann das Finetuning später noch erledigen.

Schritt 10: Soll die PPPoE Verbindung direkt mit dem Start des Systems automatisch aufgebaut werden ist an dieser Stelle mit JA zu antworten, andernfalls einfach NEIN auswählen.

Schritt 11: Die Konfiguration ist soweit abgeschlossen und wir bekommen angeboten direkt mit dem Internet verbunden zu werden. Fertig :)

Breitbandverbindung starten und beenden?
Das System hält für die Steuerung der Breitbandverbindung ein paar Skripte bereit:

  • pon dsl-provider – Der Befehl baut die DSL-Verbindung auf
  • poff – Der Befehl trennt die bestehende DSL-Verbindung
  • plog – zeigt die letzten paar Log-Zeilen des pppd, somit lässt sich kontrollieren ob der Verbindungsaufbau bzw. -abbau funktioniert hat
  • Share/Bookmark

Auf einem von TippingPoint ins Leben gerufenen Hacker-Wettbewerb auf der CanSecWest sind ein Windows-, Linux- und MacOS-System gegeneinander angetreten.

Nach gerade mal 2 Minuten war das MacBook Air gehackt und Unbefugte hatten Zugriff auf das System. Hierbei hat man sich eine bereits an Apple gemeldet aber noch nicht behobene Sicherheitslücke im Safari-browser zu nutze gemacht.

Die beiden anderen Systeme Windows Vista mit Service Pack 1 und Ubuntu 7.10 wurden nicht gehackt.

  • Share/Bookmark
R-617 Handymarken 180x150 Banner