Arcor muss seinen Kunden seit Februar 2008 nicht mehr den Zugang zum Schmuddel-Portal Youporn.com sperren.
Das Landgericht Frankfurt am Main hat bereits im Februar 2008 die einstweilige Verfügung aufgehoben und gab somit dem Einspruch von Arcor statt. Im Oktober 2007 war Arcor von der Kirchberg Logistik (selbst Betreiber einer Sex-Seite) durch eine einstweilige Verfügung gezwungen worden den Zugang zu Youporn für seine Kunden zu sperren. Das gleiche ist im November 2007 mit dem Provider Kielnet versucht worden, allerdings erfolglos.
Arcor hat Widerspruch gegen die einstweilige Verfügung eingelegt, um Prüfen zu lassen, warum nur Arcor den AUfruf von Youporn.com sperren muss, während andere Provider dies nicht tun. Des weiteren bezeichnet Arcor die momentan eingelegte Sperre über das DNS-System und die zuvor freiwillig eingelegte Sperre über den betroffenen IP-Adressraum als “wenig sinnvoll”.